Bibel aktuell beendet die Sommerpause

Nach einer Sommerpause im Juli traf sich die Gruppe Bibel Aktuell am 17. 8. 2016. Angekündigt waren „Gedanken zum Reformationsjubiläum“. 

Zunächst wurde ein Blick auf frühere Reformations- und Lutherjubiläen geworfen. Zur Zeit des 400. Jubiläums 1917 tobte der 1. Weltkrieg. Im Jahr des 450. Luthergeburtstags 1933 kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Beide, Kaiserreich und Nationalsozialisten, vereinnahmten Luther für ihre Zwecke. 

Anschließend wurde folgenden Fragen nachgegangen:     

Wie stand es um die Kirche zur Zeit der Reformation? Hierfür gibt es keinen besseren Zeitzeugen als Luther selbst. In seinem Vorwort zum kleinen Katechismus schildert er die damalige und uns heute  unvorstellbare geistliche Not beim Volk und sogar der Geistlichkeit.   

Wie sieht die Evangelische Kirche heute die Reformation? Eine Antwort gibt uns das Glaubens ABC der EKD: Die Gläubigen selbst sollten die Heilsbotschaft verstehen. Die Rechtfertigung des Glaubenden allein durch Gnade bedeutete Befreiung von bisherigen Zwängen. Nun durfte sich jeder, wo er lebte und arbeitete, von Gott berufen wissen. Es hatte damit eine Entwicklung eingesetzt, die auch in den kommenden Jahrhunderten die gesellschaftlichen Strukturen beeinflussen sollt

Was sind nun die inhaltlichen Schwerpunkte des kommenden Jubiläums? Auch hierzu eine kompetente Stimme: Margot Käßmann, die Botschafterin für das Reformationsjubiläum. Folgende Punkte nennt sie: Kritischer Rückblick, Dialog der Religionen, die 4 Soli, Frauen, Überwindung der Spaltung, Bildung, Freiheit, Rechtfertigung, Globalisierung, Ökumene.  

Nach diesen Informationen stand für die Anwesenden des Abends, der von der Gruppe selbst gestaltet wurde, nun die Frage an: Was erwarten wir vom Reformationsjubiläum? Als Ergebnis kann man festhalten: Für den Kirchentag ein ungestörtes, friedliches Fest in fröhlicher, heiterer Stimmung mit prägenden Eindrücken und bleibenden Erinnerungen und vielen jungen Teilnehmern. Darüber hinaus intensive Gespräche und ertragreiches Nachdenken über unseren Glauben und die Herausforderungen der Gegenwart in unserem Land und der Welt. Aus ökumenischer Sicht gemeinsames Abendmahl und Anerkennung als Kirche.

Und so sieht es Margot Käßmann: „Die Evangelische Kirche in Deutschland freut sich, dass es kein innerprotestantisches Jubiläum sein wird, sondern eines, das offen ist für die weltliche Beteiligung, die ökumenische Dimension und den internationalen Horizont. Das ist neu. Und der richtige Akzent, um im 21. Jahrhundert einen Auftakt zu setzen für die beständig notwendige Erneuerung der Kirche. Denn wie sagten schon die Reformatoren: Ecclesia reformata semper reformanda.“ 

Norbert  Hofmann

Seniorenfreizeit im Oktober 2016

Heilsbronn – Münsterstadt im romantischen Franken

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Der neue Kirchenvorstand

wurde am 6. September in sein Amt eingeführt werden. Die Mitglieder des neuen Kirchenvorstands finden sie hier.

Jahreslosung 2016

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13

Wir suchen SIE als ehrenamtliche Austräger für den Kirchenboten

Unser Kirchenbote ist sehr beliebt in der Gemeinde Niederrad. Das Erscheinungsdatum ist alle zwei Monate und informiert über das Leben in und um unsere Paul-Gerhard-Gemeinde. Wir suchen für die jeweils letzte Woche der ungeraden Monate Austräger, die einen überschaubaren Verteilbezirk (Aufwand ca. 1-2 Stunden) ehrenamtlich und verläßlich übernehmen. Melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder bei einem Mitglied des Kirchenvorstandes.